Konfigurieren eines Diensts oder einer Anwendung für hohe Verfügbarkeit

Dieses Thema enthält eine Übersicht zum Vorgang der Konfiguration bestimmter Dienste oder Anwendungen für Failover-Clusterunterstützung mithilfe des Assistenten für hohe Verfügbarkeit. Anweisungen zum Ausführen des Assistenten sind unter Konfigurieren eines Diensts oder einer Anwendung für hohe Verfügbarkeit zu finden.

Wichtig

Wenn Sie einen Mailserver oder eine Datenbankserveranwendung gruppieren möchten, erhalten Sie in der Dokumentation der Anwendung Informationen zur richtigen Vorgehensweise für die Installation in einer Clusterumgebung. Mailserver- und Datenbankserveranwendungen sind komplex. Möglicherweise sind Konfigurationsschritte erforderlich, die nicht in den Umfang dieser Hilfe für die Failover-Clusterunterstützung fallen.

Dieses Thema enthält die folgenden Abschnitte:

Im Assistenten für hohe Verfügbarkeit aufgeführte Anwendungen und Dienste

Zahlreiche Dienste und Anwendungen können als "clusterkompatible" Anwendungen verwendet werden. Sie fungieren koordiniert mit Clusterkomponenten.

Hinweis

Wenn Sie einen Dienst oder eine Anwendung konfigurieren, der bzw. die nicht clusterkompatibel ist, können Sie die allgemeinen Optionen im Assistenten für hohe Verfügbarkeit verwenden: Allgemeiner Dienst, Allgemeine Anwendung oder Allgemeines Skript. Informationen zur Verwendung dieser Optionen finden Sie unter Grundlegendes zu den allgemeinen Diensten und Anwendungen, die in einem Failovercluster konfiguriert werden können.

Im Assistenten für hohe Verfügbarkeit können Sie die allgemeinen, im obigen Hinweis beschriebenen Optionen oder die folgenden Dienste und Anwendungen auswählen:

  • DFS-Namespaceserver: Stellt eine virtuelle Ansicht eines freigegebenen Ordners in einer Organisation bereit. Wenn der Namespace von einem Benutzer angezeigt wird, werden die Ordner so auf dem Bildschirm angezeigt, als ob sie auf einer einzelnen Festplatte gespeichert wären. Benutzer können im Namespace navigieren, ohne die Namen der Server oder der freigegebenen Ordner kennen zu müssen, die jeweils als Host für die Daten verwendet werden.

  • DHCP-Server: Stellt Clientcomputer und weitere TCP/IP-basierte Netzwerkgeräte mit gültigen IP-Adressen automatisch bereit.

  • Distributed Transaction Coordinator (DTC): Unterstützt verteilte Anwendungen, die Transaktionen ausführen. Bei einer Transaktion handelt es sich um mehrere verwandte Aufgaben (beispielsweise Aktualisierungen von Datenbanken), die als Einheit entweder mit oder ohne Erfolg ausgeführt werden.

  • Dateiserver: Stellt einen zentralen Speicherort im Netzwerk bereit, an dem Sie Dateien speichern und für Benutzer im Netzwerk freigeben können.

  • iSNS-Server (Internet Storage Name Service): Stellt ein Verzeichnis für iSCSI-Ziele bereit.

  • Message Queuing: Ermöglicht es verteilten Anwendungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten ausgeführt werden, über heterogene Netzwerke hinweg und mit Computern, die möglicherweise offline geschaltet sind, zu kommunizieren.

  • Anderer Server: Stellt nur einen Clientzugriffspunkt und einen entsprechenden Speicher bereit. Fügen Sie nach dem Fertigstellen des Assistenten eine Anwendung hinzu.

  • Druckerserver: Verwaltet eine Warteschlange mit Druckaufträgen für einen freigegebenen Drucker.

  • Remotedesktop-Verbindungsbroker (früher TS-Sitzungsbroker): Unterstützt den Sitzungslastenausgleich und die erneute Verbindungsherstellung in einer Remotedesktop-Serverfarm mit Lastenausgleich. Der RD-Verbindungsbroker wird auch verwendet, um den Benutzerzugriff auf RemoteApp-Programme und virtuelle Desktops über RemoteApp- und die Desktopverbindung zu ermöglichen.

  • Virtueller Computer: Wird auf einem physikalischen Computer als virtualisiertes Computersystem ausgeführt. Auf einem Computer können mehrere virtuelle Computer ausgeführt werden.

  • WINS-Server: Ermöglicht es Benutzern, anhand eines NetBIOS-Namens auf Ressourcen zuzugreifen. Es ist nicht mehr erforderlich, dass die Benutzer IP-Adressen verwenden, die unübersichtlich und schwer zu merken sind.

Liste der Themen zum Konfigurieren eines Diensts oder einer Anwendung für hohe Verfügbarkeit


Inhaltsverzeichnis